Raspberry PI : Einrichten eines Apache2 Webservers

Die Installation eines Apache2 Webservers erfolgt mit dem Kommandozeilenbefehl „sudo apt-get install apache2“.

Nachdem die Pakete (und deren abhängige Pakete) ermittelt wurden, wird man gefragt ob diese installiert werden sollen.

Installieren von Apache2 auf dem Raspberry PI
Installieren von Apache2 auf dem Raspberry PI

Diese Frage wird mit „y“ bestätigt und der Installationsvorgang wird gestartet.

Wenn die Installation fertiggestellt ist dann kann der Server auch gleich getestet werden. Dazu wird in einem Webbrowser die IP-Adresse des Raspberry PI eingegeben.

Test des Apache2 Server
Test des Apache2 Server

Für die nächsten Tutorials zum Thema „Raspberry PI“ wird noch PHP benötigt welches mit dem Kommandozeilenbefehl „sudo apt-get install php“ installiert wird.

FTP-Server einrichten

Für die Bearbeitung der HTML / PHP Seiten verwende ich den PSPad Editor welcher eine FTP Verbindung zu einem Server per FTP aufbauen kann.

Ein einfacher FTP-Server ist „ProFTPD“ dieser wird mit dem Kommandozeilenbefehl „sudo apt-get install proftpd-basic“ installiert.

Zunächst muss der FTP-Server konfiguriert werden dazu wird im Verzeichniss „/etc/proftpd/conf.d“ die Datei custom.conf erzeugt und folgende Konfiguration abgelegt:

Einrichten eines FTP Benutzers

Für den Zugriff auf den FTP Server wird nun ein FTP Benutzer eingerichtet, dieser erhält den Benutzernamen „ftpuser“ und das Passwort „user“ (nicht besonders sicher).

Der Benutzer erhält Zugriff auf das Verzeichnis „WWW“ aber nicht auf die Shell. Da dieses „nur“ für die interne Bearbeitung der Seiten ist befülle ich die Felder für Name, Raumnummer, und Telefonnummern nicht.

Damit der Benutzer auf das Verzeichnis zugreifen kann müssen diesem nun noch explizit die Berechtigungen geben werden. D.h. auf der Kommandozeile wird der Befehl „sudo chown -R ftpuser:ftpuser raspi“ ausgeführt, wobei „raspi“ der Vezeichnisname ist.

Berechtigungen auf das Verzeichnis "raspi" vergeben.
Berechtigungen auf das Verzeichnis „raspi“ vergeben.

Nun kann mit dem Editor PSPad eine Verbindung aufgebaut werden und die HTML / PHP Dateien erzeugt und bearbeitet werden.

Sicherlich hätte man hier auch am Anfang eine Desktopvariante des Raspbian wählen können und dann per VNC eine Verbindung aufbauen können, jedoch benötigen wir später ja nicht diese und daher reicht die Bash völlig aus.

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