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Home Assistant unter Fedora Linux installieren – Schritt für Schritt mit Docker Compose

Veröffentlicht am 21. Mai 202621. Mai 2026 von Stefan Draeger

Home Assistant ist eine der beliebtesten Lösungen, wenn es darum geht, Geräte im Smart Home zentral zu steuern, Automationen zu erstellen und verschiedene Hersteller in einer Oberfläche zusammenzuführen. Ob Shelly, MQTT, Zigbee, ESP32-Projekte oder klassische WLAN-Geräte: Home Assistant bietet eine sehr flexible Plattform für viele Smart-Home-Szenarien.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Home Assistant unter Fedora Linux installierst. Dabei nutzen wir nicht Home Assistant OS, sondern die Container-Variante mit Docker Compose.

Das ist besonders praktisch, wenn Fedora bereits als Linux-System läuft und du Home Assistant zusätzlich betreiben möchtest, ohne das komplette Betriebssystem durch Home Assistant OS zu ersetzen.

Der Beitrag richtet sich an alle, die Fedora als Server, Mini-PC oder Testsystem nutzen und Home Assistant sauber über die Kommandozeile installieren möchten.

Inhaltsverzeichnis
  • Warum Home Assistant als Container unter Fedora?
  • Mein Testsystem: Dell Optiplex 3050 Micro mit Fedora
  • Voraussetzungen
  • Schritt 1: System aktualisieren
  • Schritt 2: Altes Docker entfernen
  • Schritt 3: Docker-Repository unter Fedora hinzufügen
  • Schritt 4: Docker Engine und Docker Compose installieren
  • Schritt 5: Docker starten und automatisch aktivieren
  • Schritt 6: Docker ohne sudo verwenden
  • Schritt 7: Verzeichnis für Home Assistant anlegen
  • Schritt 8: Docker-Compose-Datei erstellen
  • Was bedeuten die wichtigsten Einträge?
    • image
    • volumes
    • restart
    • network_mode
    • privileged
  • Schritt 9: Home Assistant starten
  • Schritt 10: Home Assistant im Browser öffnen
  • Schritt 11: Firewall unter Fedora freigeben
  • Home Assistant verwalten
    • Container stoppen
    • Container starten
    • Home Assistant neu starten
    • Logs anzeigen
    • Aktive Container anzeigen
  • Home Assistant aktualisieren
  • Einfaches Backup der Konfiguration
  • USB-Geräte wie Zigbee-Stick einbinden
  • Typische Fehler und Lösungen
    • Home Assistant ist nicht erreichbar
    • docker compose wird nicht gefunden
    • Docker kann nicht ohne sudo verwendet werden
    • Docker startet nicht
  • Home Assistant Container oder Home Assistant OS?
  • Fazit
  • FAQ

Warum Home Assistant als Container unter Fedora?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Home Assistant zu installieren. Für Einsteiger wird häufig Home Assistant OS empfohlen, weil dort viele Dinge bereits fertig integriert sind. Dazu gehören zum Beispiel der Supervisor, Backups und Add-ons.

Wenn du aber bereits ein vorhandenes Linux-System wie Fedora nutzt, kann die Container-Installation deutlich flexibler sein. Du kannst Home Assistant neben anderen Diensten betreiben, zum Beispiel neben Node-RED, Mosquitto, SQLite, Grafana oder eigenen Docker-Containern.

Der große Vorteil:

Du behältst die volle Kontrolle über dein Fedora-System und kannst Home Assistant trotzdem sauber isoliert in einem Container ausführen.

Wichtig ist aber auch der Nachteil:

Bei der Container-Installation gibt es keinen Home Assistant Supervisor und damit auch keinen Add-on-Store direkt in Home Assistant. Dienste wie Mosquitto, Node-RED oder Zigbee2MQTT müssen dann separat als eigene Container installiert werden.

Für meinen Anwendungsfall ist genau das sogar ein Vorteil, da ich viele Dienste ohnehin getrennt und nachvollziehbar über Docker Compose betreibe.

Mein Testsystem: Dell Optiplex 3050 Micro mit Fedora

Für diesen Beitrag verwende ich meinen Dell Optiplex 3050 Micro, den ich bereits in einem separaten Beitrag genauer vorgestellt habe:

Dell Optiplex Micro als Heimserver – ein günstiger Einstieg in die Serverwelt

DELL Optiplex 3050 Micro
DELL Optiplex 3050 Micro

Ursprünglich lief auf diesem kleinen Heimserver Ubuntu. Für meine aktuelle Nutzung bin ich jedoch aus Performancegründen auf Fedora Linux gewechselt. Gerade bei einem kompakten Mini-PC, der dauerhaft als kleiner Server laufen soll, zählt für mich ein schlankes und reaktionsschnelles System.

Fedora eignet sich hier sehr gut als Grundlage, weil es aktuelle Pakete bereitstellt und sich trotzdem sauber als Linux-Host für Docker, Home Assistant, Node-RED oder weitere Smart-Home-Dienste nutzen lässt.

Wichtig: Die Anleitung ist nicht auf den Dell Optiplex 3050 beschränkt. Du kannst die Schritte grundsätzlich auch auf anderer kompatibler Hardware mit Fedora Linux nachvollziehen.

Voraussetzungen

Für diese Anleitung benötigst du:

  • ein installiertes Fedora Linux
  • Zugriff auf ein Terminal oder SSH
  • einen Benutzer mit sudo-Rechten
  • eine Netzwerkverbindung
  • grundlegende Kenntnisse im Umgang mit der Linux-Konsole

In meinem Beispiel verwende ich Fedora als Host-System und installiere Home Assistant mit Docker Compose.

Schritt 1: System aktualisieren

Zuerst aktualisieren wir Fedora:

sudo dnf update -y

Das ist kein zwingender Schritt, aber gerade bei einem frisch installierten System sinnvoll.

Fedora Linux - System aktualisieren
Fedora Linux – System aktualisieren

Schritt 2: Altes Docker entfernen

Falls auf deinem System bereits ältere oder nicht offizielle Docker-Pakete installiert sind, solltest du diese vorher entfernen.

sudo dnf remove docker \
  docker-client \
  docker-client-latest \
  docker-common \
  docker-latest \
  docker-latest-logrotate \
  docker-logrotate \
  docker-selinux \
  docker-engine-selinux \
  docker-engine

Wenn Fedora meldet, dass einige dieser Pakete nicht installiert sind, ist das kein Problem.

Schritt 3: Docker-Repository unter Fedora hinzufügen

Damit wir Docker Engine aus dem offiziellen Docker-Repository installieren können, fügen wir zuerst das Repository hinzu:

sudo dnf config-manager addrepo --from-repofile https://download.docker.com/linux/fedora/docker-ce.repo

Danach kann Docker direkt über dnf installiert werden.

Schritt 4: Docker Engine und Docker Compose installieren

Nun installieren wir Docker Engine, die Docker CLI, containerd sowie das Docker-Compose-Plugin:

sudo dnf install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin -y

Während der Installation kann Fedora fragen, ob ein GPG-Schlüssel akzeptiert werden soll. Diesen musst du bestätigen, damit die Pakete installiert werden können.

Schritt 5: Docker starten und automatisch aktivieren

Nach der Installation ist Docker zwar installiert, aber noch nicht zwingend gestartet. Mit dem folgenden Befehl starten wir Docker und aktivieren den automatischen Start beim Booten:

sudo systemctl enable --now docker

Ob Docker läuft, kannst du so prüfen:

sudo systemctl status docker

Optional kannst du zusätzlich den klassischen Testcontainer ausführen:

sudo docker run hello-world

Wenn Docker korrekt funktioniert, lädt Docker ein kleines Testimage herunter und gibt eine Erfolgsmeldung aus.

Docker - Hello World Container zum testen
Docker – Hello World Container zum testen

Schritt 6: Docker ohne sudo verwenden

Standardmäßig muss Docker oft mit sudo ausgeführt werden. Wenn du deinen Benutzer zur Docker-Gruppe hinzufügen möchtest, kannst du folgenden Befehl nutzen:

sudo usermod -aG docker $USER

Danach musst du dich einmal abmelden und wieder anmelden. Bei einer SSH-Verbindung bedeutet das: Verbindung trennen und neu verbinden.

Anschließend sollte folgender Befehl ohne sudo funktionieren:

docker ps
Docker ohne sudo starten
Docker ohne sudo starten

Schritt 7: Verzeichnis für Home Assistant anlegen

Ich lege die Konfiguration bewusst unter /opt/homeassistant ab. Dadurch liegt Home Assistant nicht irgendwo im Home-Verzeichnis, sondern an einem sauberen Ort für dauerhaft laufende Dienste.

sudo mkdir -p /opt/homeassistant/config
sudo chown -R $USER:$USER /opt/homeassistant

In diesem Ordner speichert Home Assistant später seine Konfiguration, Datenbank, Logs und Einstellungen.

Schritt 8: Docker-Compose-Datei erstellen

Jetzt wechseln wir in das neue Verzeichnis:

cd /opt/homeassistant

Dort erstellen wir die Datei compose.yaml:

nano compose.yaml

Der Inhalt sieht so aus:

services:
  homeassistant:
    container_name: homeassistant
    image: ghcr.io/home-assistant/home-assistant:stable
    volumes:
      - /opt/homeassistant/config:/config
      - /etc/localtime:/etc/localtime:ro
      - /run/dbus:/run/dbus:ro
    environment:
      TZ: Europe/Berlin
    restart: unless-stopped
    privileged: true
    network_mode: host

Speichere die Datei anschließend mit STRG + O, bestätige mit Enter und
verlasse den Editor mit STRG + X.

Was bedeuten die wichtigsten Einträge?

image

image: ghcr.io/home-assistant/home-assistant:stable

Damit verwenden wir das stabile Home-Assistant-Container-Image.

volumes

- /opt/homeassistant/config:/config

Dieser Eintrag sorgt dafür, dass die Home-Assistant-Konfiguration dauerhaft auf dem Fedora-System gespeichert wird. Wenn der Container später gelöscht oder aktualisiert wird, bleiben deine Einstellungen erhalten.

- /etc/localtime:/etc/localtime:ro

Damit übernimmt der Container die lokale Zeit des Host-Systems.

- /run/dbus:/run/dbus:ro

Dieser Eintrag ist vor allem dann interessant, wenn später Bluetooth-Funktionen genutzt werden sollen.

restart

restart: unless-stopped

Home Assistant startet dadurch automatisch neu, wenn der Container beendet wurde oder das System neu gestartet wird.

network_mode

network_mode: host

Home Assistant verwendet damit direkt das Netzwerk des Fedora-Hosts. Das ist bei Home Assistant besonders wichtig, weil viele automatische Erkennungen im Netzwerk über mDNS, SSDP oder ähnliche Mechanismen laufen.

privileged

privileged: true

Damit erhält der Container erweiterte Rechte. Das ist bei Home Assistant üblich, da je nach Integration Zugriff auf System- oder Gerätedienste notwendig sein kann.

Schritt 9: Home Assistant starten

Jetzt starten wir Home Assistant:

docker compose up -d

Docker lädt nun das Image herunter und startet den Container im Hintergrund.

Home Assistant als Docker Container gestartet
Home Assistant als Docker Container gestartet

Den Status prüfst du mit:

docker ps

Du solltest nun einen Container mit dem Namen homeassistant sehen.

Home Assistant als Docker Container gestartet
Home Assistant als Docker Container gestartet

Die Logs kannst du dir mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

docker logs -f homeassistant

Beim ersten Start kann es etwas dauern, bis Home Assistant vollständig initialisiert wurde.

Ausgabe der Logs des Containers
Ausgabe der Logs des Containers

Schritt 10: Home Assistant im Browser öffnen

Sobald Home Assistant gestartet ist, erreichst du die Oberfläche im Browser über Port 8123.

Direkt auf dem Fedora-System:

http://localhost:8123

Von einem anderen Gerät im Netzwerk:

http://IP-DEINES-FEDORA-SYSTEMS:8123

Ein Beispiel:

http://192.168.178.186:8123
Home Assistant - Einrichten nach dem ersten starten
Home Assistant – Einrichten nach dem ersten starten

Wenn du die IP-Adresse deines Fedora-Systems nicht kennst, kannst du sie mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

ip -br addr

Achte dabei auf die IP-Adresse deiner aktiven Netzwerkschnittstelle, zum Beispiel wlan0 oder enp....

Schritt 11: Firewall unter Fedora freigeben

Wenn Home Assistant lokal funktioniert, aber von einem anderen Gerät im Netzwerk nicht erreichbar ist, liegt es häufig an der Firewall.

Unter Fedora kannst du Port 8123 so freigeben:

sudo firewall-cmd --permanent --add-port=8123/tcp
sudo firewall-cmd --reload

Danach solltest du Home Assistant von einem anderen Rechner, Smartphone oder Tablet im Netzwerk öffnen können.

Home Assistant verwalten

Container stoppen

docker compose down

Container starten

docker compose up -d

Home Assistant neu starten

docker compose restart

Logs anzeigen

docker logs -f homeassistant

Aktive Container anzeigen

docker ps

Home Assistant aktualisieren

Ein Update ist bei der Container-Installation sehr einfach. Wechsle zuerst in das Verzeichnis mit deiner compose.yaml:

cd /opt/homeassistant

Dann lädst du das aktuelle Image:

docker compose pull

Anschließend startest du den Container neu:

docker compose up -d

Die Konfiguration bleibt erhalten, weil sie im Ordner /opt/homeassistant/config gespeichert wird.

Trotzdem solltest du vor größeren Updates ein Backup des Config-Ordners erstellen.

Einfaches Backup der Konfiguration

Für ein schnelles Backup kannst du den kompletten Config-Ordner packen:

sudo tar -czvf homeassistant-config-backup.tar.gz /opt/homeassistant/config

Wenn du möchtest, kannst du die Datei anschließend auf einen USB-Stick, ein NAS oder einen anderen Rechner kopieren.

USB-Geräte wie Zigbee-Stick einbinden

Wenn du später einen Zigbee- oder Z-Wave-Stick verwenden möchtest, solltest du diesen möglichst über /dev/serial/by-id/ einbinden.

Die Geräte findest du mit:

ls -l /dev/serial/by-id/

Ein Beispiel für einen Eintrag in der compose.yaml:

services:
  homeassistant:
    container_name: homeassistant
    image: ghcr.io/home-assistant/home-assistant:stable
    volumes:
      - /opt/homeassistant/config:/config
      - /etc/localtime:/etc/localtime:ro
      - /run/dbus:/run/dbus:ro
    environment:
      TZ: Europe/Berlin
    restart: unless-stopped
    privileged: true
    network_mode: host
    devices:
      - /dev/serial/by-id/DEIN_USB_STICK:/dev/ttyUSB0

Der Vorteil von /dev/serial/by-id/ ist, dass der Pfad meistens stabiler ist als /dev/ttyUSB0. Gerade nach einem Neustart kann sich die Reihenfolge von USB-Geräten ändern.

Typische Fehler und Lösungen

Home Assistant ist nicht erreichbar

Prüfe zuerst, ob der Container läuft:

docker ps

Danach prüfst du die Logs:

docker logs -f homeassistant

Wenn Home Assistant im Container läuft, aber der Browser keine Verbindung bekommt, prüfe die Firewall:

sudo firewall-cmd --permanent --add-port=8123/tcp
sudo firewall-cmd --reload

docker compose wird nicht gefunden

Prüfe, ob das Compose-Plugin installiert ist:

docker compose version

Falls nicht, installiere das Plugin nach:

sudo dnf install docker-compose-plugin -y

Docker kann nicht ohne sudo verwendet werden

Wenn folgender Fehler erscheint:

permission denied while trying to connect to the docker API at unix:///var/run/docker.sock

oder:

permission denied while trying to connect to the Docker daemon socket

dann wurde dein Benutzer zwar möglicherweise bereits zur Docker-Gruppe hinzugefügt, aber die aktuelle Terminal-Sitzung kennt diese neue Gruppenmitgliedschaft noch nicht.

Prüfe zuerst, ob dein Benutzer bereits in der Docker-Gruppe steht:

groups

Wenn docker dort noch nicht auftaucht, prüfe zusätzlich:

getent group docker

Den Benutzer fügst du mit folgendem Befehl zur Docker-Gruppe hinzu:

sudo usermod -aG docker $USER

Damit die Änderung aktiv wird, musst du dich normalerweise einmal komplett abmelden und wieder anmelden. Bei einer SSH-Verbindung bedeutet das: SSH-Verbindung trennen und neu verbinden.

Alternativ kannst du die neue Gruppenmitgliedschaft direkt in der aktuellen Sitzung aktivieren:

newgrp docker

Danach sollte dieser Befehl ohne sudo funktionieren:

docker ps

Docker startet nicht

Prüfe den Status:

sudo systemctl status docker

Details findest du mit:

journalctl -u docker -xe

Home Assistant Container oder Home Assistant OS?

Die Container-Installation ist ideal, wenn du bereits ein Linux-System betreibst und Dienste sauber über Docker verwalten möchtest.

Sie eignet sich besonders für:

  • Fedora-Server
  • Mini-PCs
  • Testsysteme
  • bestehende Docker-Umgebungen
  • Nutzer, die Node-RED, Mosquitto oder Datenbanken separat betreiben möchten

Home Assistant OS ist dagegen besser geeignet, wenn du möglichst wenig administrieren möchtest und Add-ons direkt aus Home Assistant heraus nutzen willst.

Kurz gesagt:

Wenn du maximale Bequemlichkeit möchtest, nimm Home Assistant OS.
Wenn du maximale Kontrolle auf einem bestehenden Linux-System möchtest, ist Home Assistant Container eine sehr gute Wahl.

Fazit

Home Assistant lässt sich unter Fedora Linux sehr sauber mit Docker Compose installieren. Die Einrichtung ist schnell erledigt, die Konfiguration bleibt dauerhaft im Host-Dateisystem gespeichert und Updates können mit wenigen Befehlen durchgeführt werden.

Für mich ist diese Variante besonders interessant, weil sie sich gut in bestehende Docker-Setups integrieren lässt. Wer ohnehin Dienste wie Node-RED, Mosquitto oder eigene Microcontroller-Projekte betreibt, bekommt mit Home Assistant eine starke zentrale Oberfläche für das Smart Home.

Der wichtigste Punkt ist jedoch:

Bei Home Assistant Container musst du zusätzliche Dienste selbst verwalten. Dafür bekommst du aber ein sehr flexibles Setup, das sich perfekt für eigene Smart-Home- und IoT-Projekte eignet.

Die eigentliche Ersteinrichtung nach dem ersten Start lagere ich bewusst in einen separaten Beitrag aus. Dort zeige ich dann Schritt für Schritt, wie Home Assistant nach der Installation eingerichtet wird, welche ersten Einstellungen sinnvoll sind und wie sich später Geräte oder Dienste wie Shelly, MQTT, Node-RED oder Zigbee2MQTT anbinden lassen. Dazu ist zusätzlich ein passendes YouTube-Video geplant.

FAQ

Kann ich Home Assistant direkt unter Fedora installieren?

Ja, aber die sauberste und flexibelste Variante ist die Installation als Container mit Docker Compose. So bleibt Home Assistant vom Host-System getrennt und lässt sich einfach aktualisieren.

Hat Home Assistant Container Add-ons?

Nein. Die Container-Variante besitzt keinen Supervisor und damit auch keinen Add-on-Store. Dienste wie Mosquitto oder Node-RED müssen separat installiert werden.

Welchen Port nutzt Home Assistant?

Home Assistant ist standardmäßig über Port 8123 erreichbar.

Warum wird network_mode: host verwendet?

Home Assistant erkennt viele Geräte automatisch im lokalen Netzwerk. Dafür sind Netzwerkfunktionen wie mDNS und SSDP wichtig. Mit network_mode: host kann Home Assistant direkt das Netzwerk des Fedora-Hosts nutzen.

Bleiben meine Daten bei einem Update erhalten?

Ja, solange du den Ordner /opt/homeassistant/config nicht löschst. Dort liegen die Konfiguration und die Daten von Home Assistant.

Kann ich später Zigbee oder Z-Wave nutzen?

Ja. USB-Sticks können über die devices-Sektion in der compose.yaml in den Container eingebunden werden. Empfehlenswert ist dabei der Pfad über /dev/serial/by-id/.

Letzte Aktualisierung am: 21. Mai 2026

Foto von Stefan Draeger
Über den Autor

Stefan Draeger — Entwickler & Tech-Blogger

Ich zeige praxisnah, wie du Projekte mit Arduino, ESP32 und Smarthome-Komponenten umsetzt – Schritt für Schritt, mit Code und Schaltplänen.

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