Buchvorstellung #5: Arduino Kompendium: Elektronik, Programmierung und Projekte

Von dem BMU Verlag habe ich für ein Review das Buch „Arduino Kompendium: Elektronik, Programmierung und Projekte“, welches ich in diesem Beitrag vorstellen möchte, kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen.

Buch: Arduino Kompendium
Buch: Arduino Kompendium

Auch wenn ich dieses Buch kostenfrei erhalten habe, möchte ich meinen Eindruck und Meinung über dieses Buch vermitteln.

Eckdaten zum Buch

  • Verlag – BMU Verlag
  • Author – Danny Schreiter
  • Seitenzahl – 534
  • Preis
  • ISBN – 978-3-96645-017-1

Author

Der Author Danny Schreiter ist Dozent an der Fachschule GBS Leipzig und unterrichtet dort das Fach Elektrotechnik. Diesen Einfluß merkt man sehr stark in diesem mir vorliegenden Buch. Der Author möchte mit diesem Buch eine Zielgruppe erreichen welche bisher noch keine bis wenig Erfahrung mit dem Thema Elektrotechnik und vor allem mit dem Microcontroller Arduino gesammelt haben. Vorallem aber möchte er ein Nachschlagewerk für Anfänger und Fortgeschrittene schaffen welches weiter am Anfang ansetzt, denn bevor man einen Microcontroller programmieren kann muss man erst einmal die elektronischen Zusammenhänge kennen.

Aufbau des Buches

Das Buch richtet sich an den Anfänger welche noch keine Erfahrung mit der Microcontroller Familie „Arduino“ haben.
Der Aufbau ist gerade für diese Zielgruppe sehr gut denn nach einer obligatorischen Einleitung geht es nicht gleich los mit der Programmierung sondern es werden zunächst die elektrotechnischen Zusammenhänge erläutert welche für dieses Hobby essentiell sind. Des Weiteren werden verschiedene elektronische Bauelemente wie Kondensatoren, Transistoren, Dioden sowie verschiedene Boards der Arduino Familie vorgestellt. Leider sind die Bilder teilweise sehr dunkel geworden und daher kann man nicht alle Details auf diesen erkennen.

Interessant ist vor allem, das auch der Author sich von den günstigen Produkten hat verleiten lassen. Da der Originale Arduino UNO, oder Nano doch schon sehr teuer ist kann ich diesem das nicht absprechen.

Zum Lilipad Arduino fehlte der Hinweis auf den Bereich der Wearables d.h. IoT Projekte welche am Körper getragen werden können. (Daher hat der Lilipad Arduino auch abgerundete Kanten.)

Nachdem sich die ersten 3 Kapitel mit den zuvor genannten Inhalten sowie dem einrichten der Arduino IDE beschäftigt haben, werden schon die ersten Sketche (so werden die Programme bezeichnet welche für den Arduino entwickelt werden) und Schaltungen erstellt. Das erste Projekt wird aus den Beispielen entnommen und Zeile für Zeile erläutert, dieses Vorgehen finde ich besonders gut, da hier am Praxisbeispiel der Aufbau eines Sketches gezeigt wird und der spätere Entwickler erst einmal nichts schreiben muss.

Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit verschiedene Module & Shields welche für den Arduino erhältlich sind.
Der Software Processing, welche dazu dienen kann Messdaten am Computer zu visualiseren, wird sogar ein extra großes Kapitel gewidmet (leider kommt dieses durch die Komplexität etwas zu kurz.).

Leider ist beim erstellen meines Buches wohl etwas falsch gelaufen denn zwischendurch hat man sehr viele leere Seiten. Dieser Umstand ist aber verkraftbar da der Inhalt des Buches ja trotzdem vermittelt wird.

Fazit

Eigentlich dachte ich bisher „eine gute Googlesuche und man braucht kein Buch“, aber dieses Buch hat mich vom Gegenteil überzeugt. Wenn ich mal zurück blicke auf wie viele Webseiten die Informationen zunächst gesammelt und verifiziert werden mussten. Diese Arbeit kann sich mit diesem Buch gespart werden.

Das Buch gibt einem Anfänger quasi alles in die Hand was benötigt wird um gleich los zulegen.

Wenn man also dem Buch noch einen Arduino UNO, ein USB Kabel und ein paar kleine, elektronische Bauteile beilegen würde. Hätte man das komplette Starterpaket. 🙂

 

 

2 Gedanken zu „Buchvorstellung #5: Arduino Kompendium: Elektronik, Programmierung und Projekte

  • Pingback:Weihnachtsgewinnspiel 2019 - Technik Blog

  • November 23, 2019 um 22:57
    Permalink

    Das kann ich nur bestätigen !

    Selber hatte ich vor 2 Jahren keine Ahnung was Raspi oder Arduino bedeutete. Dann habe ich viel gelesen, einiges experimentiert, mehrere Boards getestet (Nano, Uno, ESP32, D1, 8266, usw.), Daraus wurden mehr oder weniger sinnvolle Anwendungen:
    – ein PIR Bewegungsmelder mit Nano und einen € 1,50 LED Schnur, gefüttert von einem iPhone Lade-Adapter. So kann ich abends aufstehen und meine Schreibtischlampe ausschalten, den das Licht reicht um den Flur zu erreichen.
    – Eine RTC Uhr mit I“C 1602 LED und wechselnde Anzeige Feuchtigkeit und Temperatur, in einem Acrylgehäuse, damit man meine Lötarbeit sehen kann
    – natürlich der elektronische Würfel
    – aber mein Stolz ist die RTC gefütterte Digital Uhr, sowie in dem Düsseldorfer Rheinturm. Hier wusste ich noch nicht wie ich die Zeit evtl aus dem Internet mit einer ESP32 holen könnte.

    Aber die zielgerichte Führung durch alle Basics der Programmierung (ich bin erst bei Kapitel 8 !!) geben mir die Hoffnung dass ich jetzt ansatzweise verstanden habe wie Klassen und Funktionen benutzt werden.

    Sehr empfehlenswert !

    Antwort

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